Checkliste: Dienstkleidung und Erscheinungsbild der Mitarbeitenden
- Wer prüft
- Schichtleitung, Betriebsleitung oder Vorgesetzte
- Wann
- Täglich vor Schichtbeginn; Stichproben im Laufe des Tages
- Dauer
- ~10 Min. · 24 Punkte
| Standort | Datum und Uhrzeit | Prüfer | Unterschrift |
Das Erscheinungsbild einer Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters ist das Erste, was ein Gast bemerkt, noch bevor ein Wort gesprochen wird. Eine zerknitterte Uniform, ein fehlendes Namensschild oder ein Handy in der Hand an der Kasse senken sofort das Vertrauen in den Standort. Für Beschäftigte mit Lebensmittelkontakt ist das Erscheinungsbild zugleich eine Sicherheitsfrage: Ringe, lange Nägel und lose Haare sind keine Stilfrage, sondern ein Risiko für Fremdkörper im Essen.
Die Kontrolle passt gut in die Besprechung vor der Schicht: Die Leitung geht die Reihe ab und bewertet jede Person. Regeln zu Uniform, Schmuck und Nägeln hängen von Rolle und Betriebsformat ab – folgen Sie Ihrem Unternehmensstandard und markieren Sie die Punkte für den Lebensmittelkontakt nur für die entsprechenden Beschäftigten. Wer gegen eine Regel verstößt, behebt es, bevor er in den Gastraum geht oder Gäste trifft.
Dienstkleidung
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1
Die Mitarbeiterin bzw. der Mitarbeiter trägt die für die Rolle vorgesehene Dienstkleidung Alle Bestandteile vorhanden: Oberteil, Hose, Schürze oder Weste, Kopfbedeckung – gemäß Unternehmensstandard.☐ Ja☐ Nein
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2
Die Dienstkleidung ist sauber und fleckenfrei Vorderseite und Ärmel bei normalem Licht im Gastraum ansehen: keine Flecken von Essen, Make-up oder Schweiß.☐ Ja☐ Nein
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3
Die Dienstkleidung ist gebügelt und ohne Knitter Hemd, Poloshirt oder Kochjacke ist nicht zerknittert; der Kragen liegt glatt an.☐ Ja☐ Nein
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4
Die Dienstkleidung hat keine Löcher, offenen Nähte oder fehlenden Knöpfe Manschetten, Taschen, Knöpfe und Reißverschlüsse prüfen.☐ Ja☐ Nein
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5
Unter der Dienstkleidung ist keine private Kleidung zu sehen Keine Kapuzenpullis, Pullover oder andersfarbigen T-Shirts, die herausschauen; in kalten Bereichen Wärmebekleidung nach Standard.☐ Ja☐ Nein
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6
Das Namensschild wird an der im Standard vorgesehenen Stelle getragen Das Schild ist in Gesprächsentfernung lesbar, nicht verkehrt herum und nicht von Schürze oder Haaren verdeckt.☐ Ja☐ Nein
Haare, Gesicht und Geruch
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7
Die Haare sind sauber und nach Standard frisiert Lange Haare sind zusammengebunden und fallen beim Vorbeugen nicht ins Gesicht.☐ Ja☐ Nein
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8
Beschäftigte mit Lebensmittelkontakt haben die Haare vollständig unter einem Haarschutz Koch, Konditor, Barista, Personal an der Theke: keine Strähnen, die aus Mütze, Kopftuch oder Haarnetz herausschauen.☐ Ja☐ Nein
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9
Bärte und Schnurrbärte sind gepflegt und entsprechen dem Unternehmensstandard Ordentlich gestutzt oder rasiert; Beschäftigte mit offenem Lebensmittelkontakt tragen ein Bartnetz, wenn der Standard es verlangt.☐ Ja☐ Nein
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10
Parfüm ist auf Armlänge nicht wahrnehmbar In Armlänge Abstand stehen: Parfüm oder Rasierwasser ist nicht oder kaum wahrnehmbar.☐ Ja☐ Nein
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11
Die Person riecht nicht nach Tabak oder Schweiß Im normalen Gespräch prüfen; nach der Raucherpause werden die Hände gewaschen und bei Bedarf die Schürze gewechselt.☐ Ja☐ Nein
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12
Das Make-up entspricht dem Unternehmensstandard Mit dem Standard abgleichen: zulässige Farbtöne und Intensität, kein Glitzer bei Lebensmittelkontakt.☐ Ja☐ Nein
Hände und Schmuck
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13
Nägel sind kurz und sauber Um die Hände mit den Handflächen nach unten bitten: kein Schmutz unter den Nägeln, Länge nach Standard.☐ Ja☐ Nein
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14
Beschäftigte mit Lebensmittelkontakt tragen keinen Nagellack, Gel oder künstliche Nägel Gilt für alle, die offene Speisen und Getränke berühren; Beschichtungen können abplatzen und ins Essen gelangen.☐ Ja☐ Nein
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15
Beschäftigte mit Lebensmittelkontakt haben Ringe, Armbänder und Uhren abgelegt Ob ein schlichter Ehering erlaubt ist, hängt vom Unternehmensstandard ab; jeder andere Schmuck wird vor der Schicht abgelegt.☐ Ja☐ Nein
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16
Schnitte und Wunden an den Händen sind mit einem wasserdichten Pflaster abgedeckt Beschäftigte mit Lebensmittelkontakt verwenden ein farbiges Pflaster mit Handschuh darüber, damit es leicht zu finden ist, falls es sich löst.☐ Ja☐ Nein
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17
Der Schmuck des Personals im Service und auf der Verkaufsfläche entspricht dem Standard Zahl und Größe von Ohrringen, Ringen und Piercings überschreiten die im Unternehmensstandard festgelegten Grenzen nicht.☐ Ja☐ Nein
Schuhe
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18
Die Schuhe entsprechen dem Standard: geschlossen und rutschfest In Küche, Lager und Nassbereichen – geschlossene Spitze und Ferse; Farbe und Stil nach Unternehmensstandard.☐ Ja☐ Nein
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19
Die Schuhe sind sauber, ohne abgelaufene Absätze Kein Schmutz, keine eingetrockneten Flecken, keine sich auflösenden Sohlen.☐ Ja☐ Nein
Verhalten in Gästebereichen
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20
Kein privates Handy in der Hand in Gästebereichen 10–15 Minuten beobachten: Das Handy liegt im Spind oder in der Tasche und wird vor Gästen nicht benutzt.☐ Ja☐ Nein
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21
Das Personal isst und trinkt nicht im Blickfeld der Gäste Essen und Getränke des Personals nur in Bereichen hinter den Kulissen; Wasser ist nach Unternehmensregeln die Ausnahme.☐ Ja☐ Nein
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22
Keine privaten Ohrhörer in Gästebereichen Erlaubt ist nur ein dienstliches Headset oder Funkgerät.☐ Ja☐ Nein
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23
Taschen und Mäntel des Personals bleiben nicht in Gästebereichen oder an Arbeitsplätzen Taschen, Jacken und Einkaufstüten werden in Spinden oder im Personalraum aufbewahrt.☐ Ja☐ Nein
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24
Mitarbeitende mit Krankheitszeichen berühren keine offenen Lebensmittel ohne Entscheidung der Leitung Fieber, Erbrechen oder Durchfall, starker Husten oder Schnupfen, infizierte Schnitte an den Händen – die Leitung entscheidet nach Unternehmensrichtlinie und örtlichem Gesundheitsrecht: Ausschluss oder eine Rolle ohne Lebensmittelkontakt.☐ Ja☐ Nein
Die Vorlage ist ein Ausgangspunkt. Gleichen Sie Grenzwerte und Formulierungen mit den gesetzlichen Vorgaben Ihres Landes, den Standards Ihres Unternehmens und den Herstellerangaben der Geräte ab.
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Häufige Mängel
- Es werden nur Uniform und Namensschild geprüft, nicht die Hände. Gellack und Ringe bei Küchen- oder Barpersonal sind ein Fremdkörperrisiko, keine Geschmacksfrage.
- Das Namensschild wird verkehrt herum oder unter der Schürze getragen. Gäste können die Mitarbeitenden nicht mit Namen ansprechen, und nach einer Beschwerde kann niemand sagen, wer sie bedient hat.
- Es wird nur eine Garnitur Dienstkleidung ausgegeben und erwartet, dass das Personal sie wäscht, „wann es kann“. Bis Ende der Woche ist sie fleckig, und saubere Kleidung zu verlangen, wird sinnlos.
- Probleme mit dem Erscheinungsbild werden vor Gästen angesprochen. Das beschämt die Person und wirkt auf den Gast schlimmer als der Verstoß selbst.
Häufige Fragen
Er wird behoben, bevor die Person Gäste trifft: Schmuck ablegen, Haare zusammenbinden, in eine Ersatzuniform wechseln. Lässt es sich nicht beheben (zum Beispiel Gellack bei einem Koch), versetzt die Leitung die Person in eine Rolle ohne Lebensmittelkontakt, und Wiederholungsfälle werden nach internen Regeln behandelt.
Nur mit ihrem Einverständnis und im Rahmen der Unternehmensregeln. Meist genügt ein Foto der Uniform insgesamt oder des Problemdetails ohne Gesicht; Fotos werden nie genutzt, um die Person öffentlich zu besprechen.
Täglich vor jeder Schicht – sie dauert wenige Minuten. Stichproben im Laufe des Tages zeigen, ob der Standard nach der Besprechung hält.
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