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Standort-Audit

Checkliste: Audit eines QSR-Restaurants (Fast Food)

Wer prüft
Gebietsleitung, Franchisenehmer oder Qualitätsmanager der Marke
Wann
Alle 2–4 Wochen, mit Besuch in der Mittagsspitze und 30 Minuten danach
Dauer
~90 Min. · 37 Punkte
In jeCheck durchführen

Im Quick Service beurteilen Gäste drei Dinge: Geschwindigkeit, Bestellgenauigkeit und den gleichen Geschmack an jedem Standort. Deshalb ist ein QSR-Audit am Ablauf aufgebaut – von der Schlange an der Theke oder am Kiosk bis zur Übergabe an der Abholtheke – und in der Küche an Warmhalte-Timern, Zubereitung nach Standard und dem Zustand des Frittieröls.

Beginnen Sie als Gast: Bestellen Sie, messen Sie die Zeit, prüfen Sie die Vollständigkeit und probieren Sie. Gehen Sie dann in der Spitze durch die Küche, ohne den Betrieb zu stören, und widmen Sie sich erst nach der Spitze Gastraum, WCs und Unterlagen. Halten Sie Wartezeiten als Zahlen fest – so lassen sich Standorte leicht vergleichen.

Außenbereich und Eingang

  1. 1
    Der Bereich vor dem Eingang und der Parkplatz sind frei von Müll Abfalleimer laufen nicht über; keine Verpackungen mit Markenlogo auf Gehweg oder Rasen in Sichtweite des Eingangs. Foto
    ☐ Ja☐ Nein
  2. 2
    Menütafeln funktionieren und zeigen aktuelle Preise Alle Bildschirme sind an, ohne tote Pixel oder eingefrorene Folien; die Preise stimmen mit Kassensystem und Kiosken überein. Foto
    ☐ Ja☐ Nein
  3. 3
    Das Drive-in-Fenster und die Sprechanlage funktionieren einwandfrei (falls vorhanden) Über die Sprechanlage bestellen: Man wird gleich beim ersten Mal verstanden, und ein Teammitglied antwortet innerhalb weniger Sekunden.
    ☐ Ja☐ Nein

Bestellung: Theke und Kioske

  1. 4
    Die Kassiererin bzw. der Kassierer begrüßt den Gast, sobald er die Theke erreicht Blickkontakt und Begrüßung, bevor der Gast zuerst sprechen muss.
    ☐ Ja☐ Nein
  2. 5
    Die Kassiererin bzw. der Kassierer schlägt ein Menü, eine größere Portion oder einen neuen Artikel vor Es wird ein konkreter Vorschlag gemacht, nicht nur „Sonst noch etwas?“.
    ☐ Ja☐ Nein
  3. 6
    Die Bestellung wird wiederholt und der Gesamtbetrag genannt Die Bestellung wird vor der Zahlung Artikel für Artikel bestätigt, und der Gast sieht sie auf dem Kundendisplay.
    ☐ Ja☐ Nein
  4. 7
    Alle Selbstbestell-Kioske funktionieren und akzeptieren Kartenzahlung An jedem Kiosk eine Bestellung bis zum Zahlungsbildschirm durchspielen. Ein ausgefallener Kiosk wird ausgeschaltet und gekennzeichnet, nicht mit Fehlermeldung stehen gelassen.
    ☐ Ja☐ Nein
  5. 8
    Kioskbildschirme sind sauber, ohne fettige Fingerabdrücke Den Bildschirm schräg betrachten. Neben den Kiosken gibt es Tücher oder Handdesinfektion.
    ☐ Ja☐ Nein
  6. 9
    Die Statusanzeige für Bestellungen funktioniert und entspricht der tatsächlichen Übergabe Die Nummer erscheint unter „Fertig“, wenn die Bestellung tatsächlich auf der Theke steht – nicht früher und nicht eine Minute später.
    ☐ Ja☐ Nein

Geschwindigkeit und Bestellgenauigkeit

  1. 10
    Zeit von der Zahlung bis zur Übergabe der Bestellung, Min:Sek Die eigene Testbestellung in der Spitze stoppen. Wert erfassen
  2. 11
    Die Servicezeit liegt im Markenstandard Mit der Zielzeit der Marke für Theke und gegebenenfalls Drive-in vergleichen. Außerdem den Wochendurchschnitt im Bericht des Küchendisplaysystems prüfen.
    ☐ Ja☐ Nein
  3. 12
    Die Testbestellung ist vollständig und korrekt Alle Artikel sind da, Sonderwünsche (ohne Zwiebeln, ohne Soße) sind umgesetzt, und Getränke- und Pommesgrößen entsprechen dem Bezahlten. Kritisch Foto
    ☐ Ja☐ Nein
  4. 13
    Die Ausgabekraft gleicht die Bestellung vor der Übergabe mit dem Bon ab 5 Übergaben beobachten: Das Teammitglied prüft die Artikel anhand von Bon oder Bildschirm und ruft die Bestellnummer aus.
    ☐ Ja☐ Nein
  5. 14
    To-go-Bestellungen enthalten Servietten, Soßen und Strohhalme Mengen entsprechen der Bestellung und dem Markenstandard, die Tüte ist geschlossen, Heißes und Kaltes sind getrennt.
    ☐ Ja☐ Nein
  6. 15
    Liefertaschen sind mit einem Siegel verschlossen, das Öffnen erkennen lässt Die Tasche ist so versiegelt, dass sie nicht unbemerkt geöffnet werden kann, und die Bestellnummer ist außen sichtbar.
    ☐ Ja☐ Nein

Küche

  1. 16
    Fertige Produkte im Warmhaltebereich laufen auf Timern Jedes Blech im Warmhalteschrank oder unter der Wärmelampe hat einen laufenden Timer oder ein Etikett mit der Zubereitungszeit. Kritisch Foto
    ☐ Ja☐ Nein
  2. 17
    Produkte nach Ablauf der Warmhaltezeit werden entsorgt Keine Bleche mit abgelaufenem Timer. Ein Teammitglied fragen, was es tut, wenn der Timer abläuft: Die Antwort lautet entsorgen und dokumentieren, nicht „schneller verkaufen“. Kritisch
    ☐ Ja☐ Nein
  3. 18
    Das Kernprodukt ist nach dem Fotostandard zubereitet Einen Test-Burger oder Wrap auseinandernehmen: Schichtfolge sowie Menge an Soße und Gemüse entsprechen der Rezepturtafel an der Station. Foto
    ☐ Ja☐ Nein
  4. 19
    Patties und Fleischprodukte erreichen die erforderliche Kerntemperatur Am dicksten Punkt messen: Der Wert liegt nicht unter der Produktspezifikation (bei Hackfleisch üblich 75 °C oder 70 °C für 2 Minuten gehalten – folgen Sie dem Lebensmittelrecht Ihres Landes). Kritisch
    ☐ Ja☐ Nein
  5. 20
    Die Qualität des Frittieröls liegt im Standard Mit einem TPM-Tester oder Teststreifen für polare Anteile prüfen und mit dem Grenzwert der Marke vergleichen. Daten von Ölwechsel und Nachfüllen sind erfasst.
    ☐ Ja☐ Nein
  6. 21
    Pommes sind bei der Übergabe heiß und knusprig Aus der Testbestellung probieren: nicht labberig, nicht versalzen, kein bitterer Ölgeschmack. Die Warmhaltezeit der Pommes wird per Timer eingehalten.
    ☐ Ja☐ Nein
  7. 22
    Teammitglieder bereiten Produkte mit Zange oder Handschuhen zu Verzehrfertige Produkte werden nie mit bloßen Händen angefasst. Handschuhe werden nach Kontakt mit Rohware, Müll oder Bargeld gewechselt.
    ☐ Ja☐ Nein
  8. 23
    Tiefkühltruhen an der Frittierstation sind geschlossen und frei von Eisbildung Deckel zwischen den Entnahmen geschlossen, Tiefkühlware in geschlossener Verpackung, keine dicke Eisschicht an den Wänden.
    ☐ Ja☐ Nein

Getränke und Eis

  1. 24
    Der Getränkespender gibt Getränke mit richtigem Geschmack und richtiger Kohlensäure aus Proben aus 2–3 Ventilen zapfen: Der Geschmack ist nicht wässrig und das Getränk sprudelt. Sirupbeutel und CO2-Flasche gehen nicht zur Neige.
    ☐ Ja☐ Nein
  2. 25
    Düsen des Spenders und Abtropfschale sind sauber Eine Düse abnehmen: kein Schleim oder Sirupreste im Inneren; das Gitter unter den Ventilen ist gewaschen. Foto
    ☐ Ja☐ Nein
  3. 26
    Eis wird mit einer Schaufel entnommen, die außerhalb des Behälters aufbewahrt wird Eis wird nie mit einem Becher geschöpft. Die Schaufel liegt in einer separaten Halterung und der Behälterdeckel ist geschlossen.
    ☐ Ja☐ Nein

Gastraum

  1. 27
    Tische werden kurz nach dem Aufstehen der Gäste abgewischt In der Spitze bleiben Tabletts und Verpackungen höchstens wenige Minuten auf den Tischen. Laut Positionsplan der Schicht ist eine Kraft für den Gastraum eingeteilt.
    ☐ Ja☐ Nein
  2. 28
    Müllstationen laufen nicht über Tabletts sind nicht obenauf gestapelt, Abfall quillt nicht heraus, keine klebrigen Stellen rund um die Station. Foto
    ☐ Ja☐ Nein
  3. 29
    Die Gewürzstation mit Servietten, Strohhalmen und Soßen ist aufgefüllt Alle Spender und Behälter sind voll; die Fläche der Station ist trocken und nicht klebrig.
    ☐ Ja☐ Nein
  4. 30
    Der Boden im Gastraum ist sauber und trocken Verschüttete Getränke werden sofort aufgewischt, und auf nassem Boden steht ein Schild „Rutschgefahr“.
    ☐ Ja☐ Nein
  5. 31
    Der Spielbereich ist sicher und sauber (falls vorhanden) Keine defekten Teile oder scharfen Kanten, weiche Flächen sind nicht eingerissen, Spielzeug und Flächen sind sauber.
    ☐ Ja☐ Nein
  6. 32
    WCs werden planmäßig kontrolliert und das Protokoll ist ausgefüllt Der letzte Eintrag ist höchstens eine Stunde alt; Seife, Papier und ein Händetrockner oder Handtücher sind vorhanden.
    ☐ Ja☐ Nein

Schicht und Team

  1. 33
    Ein Positionsplan der Schicht liegt vor und wird befolgt Die Schicht hat einen Positionsplan (Kasse, Ausgabe, Grill, Fritteuse, Gastraum), und die Teammitglieder stehen dort, wo er es vorsieht.
    ☐ Ja☐ Nein
  2. 34
    Die Schichtleitung steht in der Spitze an der Linie Die Leitung steuert die Ausgabe und hilft am Engpass, statt im Büro das Bargeld zu zählen.
    ☐ Ja☐ Nein
  3. 35
    Teammitglieder tragen die Markenkleidung Kappe oder Haarnetz, sauberes T-Shirt oder Poloshirt und ein Namensschild für alle, die in Gästebereichen arbeiten.
    ☐ Ja☐ Nein
  4. 36
    Teammitglieder waschen sich die Hände beim Wechsel von der Kasse zur Speisenzubereitung 15 Minuten beobachten: Nach Bargeld, Müll und Reinigung des Gastraums geht das Teammitglied zum Waschbecken, bevor es Lebensmittel berührt. Kritisch
    ☐ Ja☐ Nein
  5. 37
    Für die Schicht wird ein Abfallprotokoll geführt Jeder per Timer entsorgte Artikel ist erfasst. Die Abfallmenge liegt im Normbereich des Standorts, ohne plötzliche Ausreißer.
    ☐ Ja☐ Nein

Die Vorlage ist ein Ausgangspunkt. Gleichen Sie Grenzwerte und Formulierungen mit den gesetzlichen Vorgaben Ihres Landes, den Standards Ihres Unternehmens und den Herstellerangaben der Geräte ab.

Häufige Mängel

  • Produkte werden in der Spitze über den Timer hinaus warmgehalten, um Abfall zu vermeiden. Der Gast bekommt ein trockenes Patty und labberige Pommes, und die Marke einen uneinheitlichen Geschmack zwischen den Standorten.
  • Das Frittieröl wird nach Kalender statt nach tatsächlichem Zustand gewechselt. In einem stark frequentierten Restaurant baut es sich früher ab: Das Essen wird dunkel, schmeckt bitter und nimmt mehr Öl auf.
  • Die Kassiererin nimmt Bargeld an und bereitet Essen zu, ohne sich die Hände zu waschen oder die Handschuhe zu wechseln. Das ist ein klarer Hygieneverstoß, den Gäste sehen können.
  • Die Geschwindigkeit wird nur über den Bericht des Küchendisplays gemessen. Er zählt die Zeit bis zum Drücken der Bump-Taste, während der Gast weiter wartet, bis die Bestellung an der Theke ankommt. Eine gestoppte Testbestellung zeigt das wahre Bild.
  • Ein Kiosk mit Zahlungsfehler bleibt in Betrieb: Der Gast stellt eine Bestellung zusammen, wird abgelehnt und geht zur Konkurrenz.

Häufige Fragen

Im QSR gibt es keinen Tischservice, aber Geschwindigkeit, Zubereitungsstandards und Warmhaltezeiten sind entscheidend. Das Audit konzentriert sich deshalb stärker auf Timer, Fritteusen, Theke und Kioske, während sich die Bewertung des Gastraums auf Selbstbedienungsbereiche und Sauberkeit beschränkt.

Meist der Qualitätsmanager oder die Gebietsleitung des Franchisegebers, während der Franchisenehmer zwischen den Besuchen dasselbe Audit selbst durchführt. Die Checkliste ist dieselbe, damit sich die Ergebnisse vergleichen lassen.

Aussehen und Geruch in jeder Schicht; der Test auf polare Anteile nach Markenstandard, an stark frequentierten Standorten täglich. Den Grenzwert für den Ölwechsel legt die Marke unter Berücksichtigung der örtlichen Vorschriften fest.

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